Das Getriebe wurde am Tag davor schon gelöst und wird zum Motor ins Lager verschoben.


Die Kastenente wird elektrisch
Das Getriebe wurde am Tag davor schon gelöst und wird zum Motor ins Lager verschoben.

Ein sehr langer Tag: Der Motor muss raus und weigert sich ein bisschen. Schlussendlich und mit Hilfe von mehreren Hubeinrichtungen und waghalsigen Konstrukten konnte er entnommen werden. Vorher wurden noch die Antriebswellen und Bremsleitungen entfernt.

Die Arbeit des heutigen Tages ist die Demontage der Hecktüren. Da Schrauben und Schweißmuttern auf der Innenseite über lackiert wurden, artet die Schrauberei etwas in Arbeit aus. Ein Schraubkopf reißt direkt am Gewinde ab – mit Wärme und Rostlöser werden die restlichen entfernt. Das in der Mutter verbliebene Gewinde wird mit einem Bohrer ausgehöhlt und einer guten Zange herausgedreht – Gewinde gerettet.

Als erstes werden die Blechteile entfernt, die den Motor umgeben. Was an einer Ente eigentlich recht einfach ist, wären da nicht die verrosteten Schrauben am vorderen Stoßfänger.

Eines der ersten Arbeiten ist das Entfernen von Türen, Sitzen und Gurten, was ohne weiteren Probleme von sich geht. Ausnahme: Entfernung der Sitze, dafür kann die Ente aber nichts, da geht zu Lasten den Monteure. Wie schon bemerkt, haben die Sitze nur noch einen optischen Charakter, sitzen will man da nicht mehr drauf.

Die Ente ist in ihrer neuen Umgebung angekommen – zumindest, was die Umbauzeit angeht

Der Kauf erfolgt in der Nähe von Stuttgart und die Ente ist Bestandteil einer Sammlung an Fahrzeugen, die Veräußert werden sollen. Die Ente ist nach Angaben des Verkäufers die letzten Jahre nur gestanden, das Fahrzeug selber ist aber in einem fahrtüchtigen Zustand, da nahezu alle Hauptuntersuchungen (HU) durchgeführt wurden. Das Reifenherstellungsjahr und die nahezu neuwertigen Reifen unterstreichen diesen Aspekt.
Fakten zur Ente (wird noch überarbeitet):
Zwei Termine besiedeln den Kauf, die Ente erhält noch eine neue Hauptuntersuchung und wird durch den Händler überführt.