Demontage Rahmen, Teil 5: Federtöpfe entfernen

Dem verbliebenen Rahmen hängen nur noch die Federtöpfe, die heute demontiert werden sollen.

Hierzu fehlte ein „Spezialwerkzeug“, ein Maulschlüssel der Größe 50 – für die zierliche Ente schon ein gewaltiges geschmiedetes Stahlstück.

Damit mussten nun acht Schrauben geöffnet werden, pro Topfseite zwei Stück, die a) mit jeder Menge Unterbodenschutz eingestrichen sind und b) vermutlich seit ewigen Jahren nicht mehr bewegt wurden.

Nach und nach gaben sie aber nach erhöhtem Hitzeeintrag, und dem Gewicht von zwei Männern, die auf den Schlüssel einwirkten und teilweise den Rahmen durch ihr Gewicht fixieren mussten, nach. Durch das entspannen der der Federn innerhalb der Töpfe rieselte aber der Rost in größeren Gebinden auf den Boden. Auch die Aufnahmen mit dicken Gummiteile (Gummianschlag mit Metallteller), die links und rechts den Topf gespannt halten, haben die Rostpest und ergeben sich teilweise, was sich durch aufwerfen der Bleche zeigt. Mit viel Geduld, teilweise mittels Flex und Meissel, wurden die Töpfe entfernt und liegen zur Weiterbearbeitung bereit.

Eine Spann-Aufnahme (Gewinderohr) ist an der Stelle, die in den Topf ragt, komplett verrottet und muss ersetzt werden.

Auch sonst hat es kräftig gerieselt.

Teilweise liegen große und komplett verrostete Teile auf dem Boden

Der geschlachtete Rahmen ist reif für die Presse.

Noch ein letztes Mal zusammenkehren

Fünf Tage, um die beiden Achsen und Federtöpfe zu trennen überstieg aber die Erwartungen sehr – war anders geplant.