Nachdem die rechte Aufnahme der Vorderachse frei war, wurde nach gleicher Methode die linke Aufnahme ähnlich entblättert.

Falls nun jemand fragt, warum das nicht ausgebohrt wurde: Die jeweiligen Bolzen werden von unten in den Rahmen durchgeführt und dann in einem angegossenen Auge mit Gewinde an der Achse befestigt. D.h. auf der Gewindeseite kaum eine Möglichkeit. Auf der Schraubenkopfseite sind dann 135 mm mit einer 10.9er Schraubengüte so zu treffen, dass die Bohrung mittig verläuft – wer das ohne Fixierung freihändig hinbekommt, hätte da eine Chance.
Auch diese Falttechnik befreite den zweiten Teil der Achse – die Trennung ist vollzogen. Was bleibt, sind die acht Bolzen noch aus den Gewinden in den Achsen heraus zu drehen. Vier konnten mit einer Gripzange anfreunden und drei weitere benötigten etwas Hitze zur Überredung. Die Vorderachse liegt nun frei zur weiteren Bearbeitung.

Nur ein Schraubbolzen, der schon beim Ausbau sehr angegammelt hervor kam, bewegte sich keinen einzigen Gewindegang. Bolzen anschleifen, um die Zange besser angreifen zu können, misslang. Jeglicher Hitzeeintrag kratzte nicht mal ansatzweise. Guter Rat ist teuer, also ab zum nächsten KFZ-Betrieb. Dort wurde ein Termin in nächsten Wochen avisiert – auch keine Lösung. Ein Blick in den benachbarten Heizungskeller brachte einen richtig guten Flammenwerfer (Gas Heißluft Pistole). Damit ergab sich dann doch der Bolzen nach mehrmaligem hin- und herdrehen.

Da sich der Brenner als recht erfolgreich auszeichnet noch kurz die Buchse am rechten hinteren Achsschenkel abgezogen und in die richtige Kiste hinzu gelegt.

Was sonst noch geschah? Gute acht Schaufeln an Rost musste immer wieder zusammengekehrt werden, um nicht im Dreck unter zu gehen.
